Aufgrund sinkender Preise, geringerer Cashew-Erträge und der Folgen des Klimawandels wird die Cashew-Anbaufläche in Kambodscha zunehmend kleiner. Nach Angaben der Cambodian Cashew Association ist die Anbaufläche von einem Höchststand von rund 800.000 Hektar im Jahr 2021 auf etwa 700.000 Hektar im Jahr 2022 gesunken.
Der Verband führt diesen Rückgang auf mehrere Faktoren zurück. Besonders der Klimawandel und ungünstige Wetterbedingungen werden als wichtige Ursachen genannt.
Die Cashew-Anbaufläche in Kambodscha beginnt zu schrumpfen
Nach Angaben aus dem Agrarsektor begann die Cashew-Anbaufläche in Kambodscha seit 2009 stark zu wachsen. Sie stieg von 66.513 Hektar im Jahr 2009 auf rund 800.000 Hektar im Jahr 2021. Damit vergrößerte sich die Anbaufläche innerhalb von zwölf Jahren um etwa das Zwölffache.
Inzwischen geht die Fläche jedoch wieder zurück. Einer der Hauptgründe sind ungünstige Wetterbedingungen, die sich negativ auf Ertrag und Qualität der Cashew-Ernte auswirken.
Uon Silot, Präsident der Cambodian Cashew Association, äußerte gegenüber der Khmer Times seine Sorge über den Rückgang der Cashew-Produktion. Von Januar bis Oktober 2022 exportierte Kambodscha nach seinen Angaben rohe Cashewkerne im Wert von mehr als 1 Milliarde US-Dollar auf internationale Märkte. Das entsprach etwa 660.000 Tonnen.
Allerdings gingen die Exporte von Roh-Cashews im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021 um 34,65% zurück. Auch die Preise sanken deutlich. Der Preis für rohe Cashews fiel zwischen März und Mai von 3.800 KHR auf 2.800 KHR. Der Preis für getrocknete Cashews sank im gleichen Zeitraum von 7.200 KHR auf 4.200 KHR.

Im Jahr 2021 stellten viele Landwirte in Provinzen wie Kampong Cham, Stung Treng, Ratanakkiri, Mondulkiri, Kratie, Tbong Khmum, Oddar Meanchey, Siem Reap, Preah Vihear, Kampong Chhnang und Kampong Thom auf den Cashew-Anbau um. Viele von ihnen erzielten zunächst beachtliche Erfolge.
Uon Silot machte jedoch das lokale Wetter für die niedrigeren Erträge und die schwächere Qualität der Cashewkerne verantwortlich. Er erklärte sinngemäß, dass Kambodscha dadurch weniger produziere und die Qualität der Cashews nicht immer den Erwartungen entspreche.
Zur Frage nach dem Unterschied zwischen der Cambodian Cashew Association (CCA) und der Cambodian Cashew Federation, die vom Handelsministerium gegründet wurde, erklärte er, dass die CCA eine unabhängige Organisation sei und keine staatliche Unterstützung erhalte.
Die CCA wurde mit Unterstützung von Landwirten und Unternehmern gegründet. Ziel ist es, Cashew-Produzenten dabei zu helfen, sich besser an den Klimawandel anzupassen, Produktionskosten zu senken und sowohl Bauern als auch Unternehmer im Cashew-Sektor zu unterstützen.
Uon Silot fügte hinzu, dass die CCA bereits seit rund 10 Jahren in diesem Bereich tätig sei.

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