Nach direktem Kontakt mit Knoblauch kann es in manchen Fällen zu unangenehmen Hautreaktionen kommen. Die Haut kann anschwellen, brennen oder schmerzen – ähnlich wie nach dem Kontakt mit Chili.
Dabei handelt es sich oft um eine sogenannte Knoblauchverbrennung. Die Haut wird gereizt oder geschädigt, wenn sie zu lange mit Knoblauch in Berührung kommt. Doch wie kann man Knoblauchverbrennungen vermeiden? Und was hilft, wenn die Haut bereits gereizt ist? Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Schritte.
Ursachen einer Knoblauchverbrennung
Knoblauch ist für seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften bekannt. Deshalb wird er manchmal auch in der Hautpflege oder bei Hausmitteln gegen Pickel verwendet.
Wenn Knoblauch jedoch falsch angewendet wird, kann er die Haut stark reizen und ein brennendes Gefühl verursachen. In manchen Fällen kann es sogar zu einer chemischen Hautreizung oder Verbrennung kommen.
Eine der Hauptursachen sind schwefelhaltige Verbindungen im Knoblauch, darunter Diallyldisulfid. Diese Stoffe können die Haut stark reizen, besonders bei empfindlicher Haut.
Wenn Knoblauch auf offene Wunden, Kratzer oder geschädigte Haut gelangt, kann die Reaktion noch stärker ausfallen. Es kann zu Kontaktdermatitis, Rötung, Brennen, Schmerzen oder Entzündungen kommen. Wird die Haut nicht richtig gepflegt, kann sich die betroffene Stelle verschlimmern oder sich sogar infizieren.
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Diallyldisulfid im Knoblauch kann die Haut stark reizen, besonders bei empfindlicher Haut.
Schritte zur Behandlung einer Knoblauchverbrennung
Schritt 1: Die betroffene Hautstelle kühlen
Der erste Schritt bei einer leichten Verbrennung oder Hautreizung ist das Kühlen. Dadurch kann das Brennen gelindert und verhindert werden, dass sich die Reizung weiter verschlimmert.
Spülen Sie die betroffene Hautstelle mit kühlem Wasser ab. Das Wasser sollte angenehm kühl sein, etwa 20 bis 26°C. Alternativ können Sie ein sauberes Tuch in kühles Wasser tauchen und vorsichtig auf die betroffene Stelle legen.
Da die Haut nach einer Reizung empfindlicher und dünner sein kann, sollte das Kühlen nicht zu lange am Stück erfolgen. Besser ist es, die Haut in kurzen Abständen zu kühlen, zum Beispiel jeweils 1 bis 2 Minuten, und den Vorgang bei Bedarf zu wiederholen.
Wichtig: Verwenden Sie kein Eis und kein eiskaltes Wasser direkt auf der Haut. Zu starke Kälte kann die Haut zusätzlich schädigen und die Beschwerden verschlimmern.
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Eine Knoblauchverbrennung kann mit kühlem Wasser vorsichtig beruhigt werden.
Schritt 2: Die Haut mit steriler Kochsalzlösung reinigen
Nachdem sich das Brennen etwas beruhigt hat, kann die betroffene Hautstelle vorsichtig mit steriler Kochsalzlösung gereinigt werden.
Das hilft, die Haut sauber zu halten und das Risiko einer Infektion zu verringern. Reiben Sie dabei nicht stark über die Haut, sondern tupfen Sie die Stelle sanft ab.

Schritt 3: Die Haut vorsichtig pflegen
Nach dem Kühlen und Reinigen kann eine geeignete Wund- oder Brandsalbe helfen, die Haut zu schützen und die Heilung zu unterstützen. Wenn keine passende Salbe vorhanden ist, sollte man besonders vorsichtig sein und keine stark reizenden Hausmittel verwenden.
Bei leichten Hautreizungen werden manchmal natürliche Mittel genannt. Diese sollten jedoch nur mit Vorsicht angewendet werden:
- Aloe Vera: Reines Aloe-Vera-Gel kann die Haut kühlen und beruhigen. Achten Sie darauf, nur sauberes Gel zu verwenden und die gelbliche Aloe-Latex-Schicht vollständig zu entfernen, da sie Juckreiz oder Reizungen auslösen kann.
- Frische Kurkuma: Kurkuma wird traditionell bei Hautproblemen verwendet. Bei Verbrennungen oder gereizter Haut kann sie jedoch ebenfalls reizen oder Flecken hinterlassen. Daher sollte sie nicht auf offene, nässende oder stark entzündete Haut aufgetragen werden.
- Blätter der Kalanchoe-Pflanze: Diese Pflanze wird in manchen Hausmitteln verwendet. Trotzdem sollte sie nicht als sichere Behandlung für Verbrennungen angesehen werden. Bei empfindlicher Haut kann auch sie Reizungen verursachen.
Wenn es sich nur um eine leichte Knoblauchreizung handelt, zum Beispiel mit leichter Rötung, Wärmegefühl oder Brennen, kann die Haut oft zu Hause beruhigt werden.
Wenn die Haut jedoch stark schmerzt, anschwillt, Blasen bildet, nässt, sich verfärbt oder sich die Beschwerden verschlimmern, sollten Sie eine medizinische Einrichtung aufsuchen. In solchen Fällen kann eine fachgerechte Behandlung nötig sein.
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Wie kann man Brennen durch Knoblauch vermeiden?
Wenn Sie häufig große Mengen Knoblauch schälen, können die Fingerspitzen heiß, wund oder schmerzhaft werden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie den direkten Hautkontakt mit Knoblauch möglichst reduzieren.
Beim Schälen von Knoblauch können Sie Einweghandschuhe oder medizinische Gummihandschuhe tragen. Wenn Handschuhe beim Schälen stören, können auch Hilfsmittel wie ein Silikon-Knoblauchschäler verwendet werden.
Sie können außerdem Methoden nutzen, bei denen die Hände weniger direkten Kontakt mit Knoblauch haben, zum Beispiel das Schälen mit einem Glas, einer Schüssel oder einem geeigneten Küchenwerkzeug.
Bei der Anwendung von Knoblauch auf der Haut ist besondere Vorsicht nötig. Testen Sie zuerst eine sehr kleine Menge auf einer unempfindlichen Hautstelle. Wenn Rötung, Brennen oder Juckreiz auftritt, sollten Sie Knoblauch nicht auf der Haut verwenden.
Außerdem sollte Knoblauch nicht zu häufig als Hautpflege verwendet werden. Wenn er überhaupt äußerlich genutzt wird, dann nur kurz und nicht auf empfindlicher, verletzter oder offener Haut. Knoblauch sollte niemals auf offene Wunden aufgetragen werden.
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Knoblauch schälen mit einem Mixer kann einfach sein und direkten Hautkontakt reduzieren – Kimmy Farm Vietnam

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